Vital Apotheke, Wien
Benda & Walles (Architektur)
Alexander Eugen Koller (Fotos)
Apotheken müssen sich heute in einem zunehmend schwierigen Marktumfeld behaupten. Während der Online- und Versandhandel mit Arzneimitteln Jahr für Jahr wächst, sinkt die Zahl der stationären Apotheken stetig. Umso wichtiger wird es für die Apotheke vor Ort, sich erkennbar abzuheben – nicht über den Preis, sondern über persönliche Beratung, individuelle Betreuung und ein Einkaufserlebnis, das der Online-Handel nicht bieten kann. Genau hier setzt das Ladenkonzept dieser Apotheke an.
Geradlinig gestaltet und auf hohen Kund:innenverkehr ausgelegt, schafft die Apotheke eine klare, übersichtliche Raumstruktur. Der Fokus liegt auf der Freiwahl und einem umfangreichen Kosmetiksortiment, das ansprechend präsentiert wird und zum Entdecken und Verweilen einlädt. Die effiziente Raumaufteilung ermöglicht eine schnelle Orientierung, lenkt die Kund:innen aber zugleich bewusst in die Beratungsbereiche, in denen der persönliche Kontakt im Vordergrund steht.
So entstand ein Ladenkonzept, das Übersichtlichkeit und Aufenthaltsqualität verbindet und die Stärken der stationären Apotheke – Nähe, Beratung und persönlichen Kontakt – gezielt in den Mittelpunkt rückt, um Kund:innen langfristig zu binden.







