Münchener Verein
Kinzo Berlin (Architektur)
Eduardo Perez (Fotos)
Der Münchener Verein bezog 2023 die unteren vier Etagen des Neubaus „das max“ in der Ludwigsvorstadt – ein Bürogebäude nach einem Entwurf des Stuttgarter Architekturbüros Scope. Das Raumkonzept versteht den Innenausbau als Referenz an das Handwerk, mit dem der Versicherer seit Jahrzehnten eng verbunden ist.
Durchgängiges Gestaltungselement sind Holzlamellen aus hellem Eschenholz, die Empfangstresen, Pflanzkästen und Raummodule gleichermaßen verkleiden. Die Arbeitsflächen der Teeküchen sowie die Tresenoberflächen sind in einem körnigen Mineralwerkstoff gehalten; blau verfugte Wandfliesen setzen in den Küchenzeilen einen prägnanten Farbakzent, der die Hausfarbe des Vereins aufnimmt. Sichtbeton an Decken und Wänden bleibt bewusst unverkleidet – als ablesbare Spur des Rohbaus.
Mittelpunkt der Gemeinschaftsbereiche ist ein großformatiger Holztisch im We-Space, dessen massive Balkenkonstruktion die Proportionen einer Schreiner-Werkbank zitiert. Die Gestaltung variiert von Etage zu Etage in Details – Farbton, Möblierung, Zonierung – und spiegelt die unterschiedlichen Arbeitsbereiche der rund 800 Mitarbeitenden wider.



















