LHI Campus, Pullach
Landau + Kindelbacher (Architektur)
Christian Hacker (Fotos)
Dieser Bürocampus südlich von München verteilt sich auf sechs miteinander verbundene Gebäudeteile, die sich dem natürlichen Geländeverlauf anpassen. Auf insgesamt 13.000 m² entstand kein geschlossener Baukörper, sondern ein offenes Gefüge aus Bau und Freiraum – mit direkten Sichtbeziehungen zwischen den Einheiten und kurzen Wegen zwischen allen Funktionsbereichen.
Den räumlichen Schwerpunkt bildet eine mehrgeschossige, verglaste Halle, die als zentraler Begegnungsbereich angelegt ist. Eine frei stehende Wendeltreppe aus Eichenholz im weißen Zylinder verbindet die Ebenen; dunkelrote Stahlbrüstungen ziehen sich als präzises Farbelement durch alle Galerien und greifen das Rot des Unternehmensauftritts auf.
Das Geländegefälle ermöglicht, das untere Geschoss als vollwertiges Hofgeschoss mit Grünflächenzugang auszubilden. Hier finden sich die Konferenzbereiche in unterschiedlichen Formaten – von großen Boardrooms mit in Leder eingelassener Medientechnik bis zu kleineren Tagungsräumen. Ein zweigeschossiges Betriebsrestaurant mit dunkel verkleideten Theken und indirekter Beleuchtung bildet den lichtdurchfluteten Abschluss der Hallenachse. Die Büroetagen kombinieren Einzel- und Kombibüros mit offenen Kommunikationszonen.











