Hogan Lovells, Hamburg

Landau + Kindelbacher (Architektur)
Werner Huthmacher (Fotos)

An der Hamburger Binnenalster bezog die international tätige Anwaltskanzlei Hogan Lovells eine neue Bürowelt, die einen Neubau am Ballindamm mit dem Bestandsgebäude am Alstertor verbindet. Auf insgesamt rund 4.300 m² entstand ein Raumangebot für zeitgemäße, flexible Arbeitsformen – vom offenen Bürobereich über kompakte Rückzugskabinen bis zu den Konferenzbereichen im Dachgeschoss des Bestandsgebäudes.

Den Übergang zwischen Alt- und Neubau bilden die Working Cafés: großzügige, informal gestaltete Kommunikationszonen mit maßgefertigten Einbauten aus Eichenholz – Sitzinseln, Wandbänke und Theken, die konsequent auf die spezifischen Raumproportionen abgestimmt sind. Im Bestandsgebäude prägt der Empfangsbereich das Bild: ein weiß gefasster Tresen vor einer raumhohen Lamellenwand aus Eichenholz, Natursteinboden und eine geschwungene Lichtdecke mit indirekter Beleuchtung.

Die Phone Boxes und Focus Rooms der Büroetagen sind als akustisch geschlossene Einzelkabinen mit Eichenrahmen und Vollverglasung ausgeführt; die innenliegenden Arbeitsflächen nehmen das Holzrepertoire des Gesamtkonzepts auf. Großformatige Stadtplandrucke als Wandgestaltung verorten die Arbeitswelt in ihrem urbanen Kontext.

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