Augen-OP-Zentrum, Nymphenburg

DenkWerkstatt (Architektur)
Gerhard Nixdorf (Fotos)

Das Augen-OP-Zentrum ist so konzipiert, dass es optimale Abläufe und höchste Hygienestandards gewährleistet. Eine Schleuse für Ärzt:innen und Patient:innen sorgt für eine klare Trennung und verhindert Kontaminationen. Der Steri-Bereich ist in rein und unrein unterteilt, um eine effektive Sterilisation zu gewährleisten. Nach der Operation steht ein Ruheraum zur Verfügung, in dem sich Patient:innen in einer angenehmen und beruhigenden Umgebung erholen können.

Die hygienerelevanten Funktionsräume sind durchgängig in pflegeleichten, fugenarmen Oberflächen ausgeführt: Sterilisation und Schleusen sind als U-förmige Einbauten in Weiß mit dichten Arbeitsflächen gestaltet, satinierte Glas-Schiebetüren trennen die Bereiche klar voneinander, und eine farbig markierte Bodenlinie unterscheidet sichtbar zwischen Rein- und Unrein-Zonen.

Im Kontrast zu diesen funktionalen Bereichen steht der lichtdurchflutete Empfangs- und Wartebereich mit großzügiger Glasfassade und Blick ins Grüne. Ein indirekt beleuchteter, runder Deckenspiegel und ein warmes orangefarbenes Wandfeld schaffen eine ruhige, beruhigende Atmosphäre. Schwebende Sitzbänke mit dunkler Lederpolsterung auf hellem Holzsockel und eine klar gehaltene weiße Empfangstheke verbinden gestalterische Zurückhaltung mit einladendem Komfort.

So entstand ein Augen-OP-Zentrum, das die strengen hygienischen und funktionalen Anforderungen eines operativen Bereichs mit einer angenehmen, vertrauensbildenden Aufenthaltsqualität für Patient:innen verbindet.

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